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Mitglied im Regioverein Koblenz e.V.

Seit Anfang Dezember bin ich mit meiner Imkerei nun auch Mitglied im Regioverein Koblenz e.V. und unterstütze damit eine nachhaltige Wirtschaft in der Region Rhein-Mosel. Ihre Einkäufe bei uns in Ko-Arzheim und Vallendar können Sie ab sofort in RegioMark und in Euro bezahlen – wie gewohnt natürlich auch mit EC-Karte.

Das Netzwerk Blühende Landschaft

Das Projekt Netzwerk Blühende Landschaft wurde vom Mellifera e. V. initiiert und hat die Förderung und Verbreitung von Blühflächen für alle nektar- und pollensuchenden Insekten zum Ziel. Da das Projekt die betroffenen Gruppen wie Landwirte, Imker, Obstbauern, Naturschützer sowie Lokalpolitiker miteinander verbindet und nach gemeinsamen Wegen sucht, unterstütze ich dieses Konzept durch eigene Blühflächen, den Dialog mit Landwirten aus der Region und auf Wunsch auch mit jedem verkauften Glas Honig: Als Kunde können Sie wählen, ob Sie mit Ihrem Einkauf das Netzwerk Blühende Landschaft unterstützen möchten. Wählen Sie hierzu bitte bei Ihrem Einkauf die entsprechende Produktoption. Wenn Sie weitere Informationen zum Projekt des Mellifera e.V. suchen, fragen Sie mich bitte. Ich helfe Ihnen gerne weiter!

Honig aus Koblenz online bestellen

Ab sofort können Sie Ihren Lieblingshonig aus Koblenz – und die passenden Kerzen – online bestellen. Der Shop ist unter der Adresse https://www.bienenkiste.bio/bestellen erreichbar. Gegen eine geringe Gebühr ist die Lieferung in die Koblenzer Stadtteile Arenberg, Niederberg, Arzheim, Ehrenbreitstein, Asterstein, Pfaffendorf und Horchheim sowie Urbar, Vallendar, Weitersburg und Höhr-Grenzhausen möglich. Aber auch für Selbstabholer ist der Shop hilfreich: Preise und Verfügbarkeiten sind jeweils aktuell sichtbar und auch eine Vorbestellung zur Abholung ist möglich.

November 2017

Im Oktober habe ich die Fluglöcher verkleinert, um das Eindringen von Mäusen in die Beuten zu verhindern. Eine Maus verbreitet in den Wintermonaten Unruhe und führt damit (wie übrigens auch das Picken von Spechten an den Beuten) zu einem höheren Futterverbrauch. Das kann anschließend in den Frühlingsmonaten zu Problemen führen, wenn die Bienen das Futter für die Aufzucht der ersten Sommerbienen brauchen.

Im November werde ich noch eine Varroa-Kontrolle durchführen um festzustellen, bei welchen Völkern eine Winterbehandlung nötig ist. Die Winterbehandlung erfolgt – wie auch bereits die Spätsommerbehandlung – mit einer organischen/natürlichen Säure. In diesem Fall der im Rhabarber ebenfalls natürlich vorkommenden Oxalsäure.

Ich freue mich übrigens sehr darüber, einen Teil meines Honigs dem Verein Friedenskinder e.V. für den Arzheimer Weihnachtsmarkt 2017 spenden zu dürfen.

Unbelastetes Bienenwachs

Seit Beginn meiner Imkerei verwende ich ausschließlich organische Säuren zur Behandlung der Vorroa-Milbe. Das von mir für die Herstellung von Kerzen oder Bee Wraps verwendete Bienenwachs ist damit weitgehend frei von Schadstoffen (auf den Eintrag von Umweltgiften habe ich leider keinen Einfluss). In der konventionellen Imkerei sind fett-/wachslösliche Präparate wie Perizin® zugelassen.

Koblenzer Honig

Regionale Produkte liegen im Trend. Selbst Supermärkte bieten inzwischen regional erzeugte Honige vom “Imker vor Ort” an. Preislich liegen diese Honige meist über denen der großen Abfüller, selbst ein Discounter-Bio-Honig ist oftmals günstiger. Worin bestehen dann die Unterschiede, die den Mehrpreis rechtfertigen?

Verarbeitung

Bei mir läuft der Honig aus der Schleuder durch ein Sieb direkt in den Lagerbottich aus Edelstahl. Ich meide – wo immer möglich – Plastikbehälter. Nach zwei bis drei Tagen wird der Honig abgeschäumt, d.h. auftreibende Wachsstücke werden abgeschöpft. Mein Honig enhält somit noch Pollen und auch kleinste Wachspartikel. Sollte der Honig im Lagerbottich einmal fest werden, wird er von mir mit dem für Demeter-Imker zugelassenen Melitherm-Verfahren kurzzeitig erwärmt. Bei diesem Verfahren kommt der Honig nur wenige Sekunden mit der Wärmequelle in Berührung – im Gegensatz zu einem sonst oft üblichen Wärmeschrank oder Heizbottich, in dem der Honig über viele Stunden erwärmt werden muss. Bei der Abfüllung fließt der Honig ohne Druck in das Glas – fertig. Durch den enthaltenen Pollen und die Wachspartikel kristallisiert der Honig irgendwann aus. Je nach Sorte dauert dies nur wenige Tage bis hin zu einigen Monaten.

Bei einer industriellen Abfüllung wird der Honig regelmäßig erwärmt und mit Druck gefiltert – auf diese Weise ist eine schnelle Abfüllung möglich und der Honig bleibt (durch die fehlenden Schwebstoffe, die dem enthaltenen Zucker sonst eine Kristallisation erleichtern) sehr lange flüssig.

Ich persönlich ziehe einen soweit wie möglich unbehandelten Honig vor. Mag es auch manchmal Rückfragen zur Konsistenz des Honigs geben, die ich dann gerne erkläre.

Echter Bienenhonig

Es versteht sich eigentlich von selbst, dass Bienenhonig von Bienen stammen muss – leider häufen sich jedoch in letzter Zeit Meldungen über den Import von industriell gefertigten Honigen aus China. Diese Honige werden auf einigen Zwischenstationen im Ausland mit Bienenhonig vermischt und als “echter Bienenhonig” importiert und vermarktet. Im Labor lassen sich die Unterschiede nachweisen, sofern die importierten Chargen geprüft werden.

Ich biete ausschließlich den von meinen Bienen erzeugten Honig an.

Bio vs. Ökologisch

Die meisten Bio-Honige tragen auf ihrem Etikett den Hinweis “Aus EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft”. Soll heißen? Der Honig kommt aus Mexiko, Brasilien oder einem anderen nicht näher spezifizierten Herkunftsland. Mit etwas Glück wird das Herkunftsland erwähnt. Ob man nun den Bio-Kontrollen in den jeweiligen Ländern vertrauen möchte und ob ein Transportweg um den halben Globus die Bezeichnung “Bio” verdient, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Für mich bedeutet “Bio” auch, dass die Transportwege zum Verbraucher so kurz wie möglich sein sollten. Das mag nicht bei allen Lebensmitteln funktionieren – bei Honig ist es aber möglich.

September 2017

Die Vorräte des Frühlingshonigs neigen sich dem Ende zu. Dafür habe ich nun mit der Kerzenherstellung begonnen – aus 100% eigenem Bienenwachs. In den nächsten Tagen folgt noch eine letzte Varroa-Behandlung mit Ameisensäure, sofern es das Wetter zuläßt.