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Winterfutter für die Bienen

Bis Ende September kann man die Bienenvölker noch auf den Winter vorbereiten. In den meisten Fällen haben die Bienen ihr Winterfutter aber bereits im August erhalten. Warum aber Winterfutter? Mit dem Schleudern der Waben entnimmt der Imker die Vorräte der Bienen für den Winter. Auch hier gibt es Unterschiede zwischen der ökologischen/naturnahen und der konventionellen Imkerei. Während der konventionelle Imker weitgehend alle Vorräte der Bienen entnimmt, achtet der ökologisch arbeitende Imker immer auf eine Honigreserve in den Bienenvölkern. Manche Verbände, wie beispielsweise Demeter, schreiben sogar die Rückgabe von Honig an die Bienen in einer bestimmten Menge vor. Unabhängig von der Arbeitsweise oder Verbandszugehörigkeit erhalten die Bienen zur Einfütterung Zucker – entweder als Sirup (eine Mischung von Glucose und Fructose) oder vom Imker selbst angerührt aus handelsüblichen Rübenzucker.

Auch hier gibt es jedoch einen Unterschied zwischen Bio-Imkern und konventionellen Imkern. Ein Bio-Imker muss im Rahmen seiner Betriebsweise für die Einfütterung zwingend Bio-Zucker oder einen Bio-Zuckersirup verwenden. Da die Bio-Produkte im Einkauf deutlich teurer sind, als Produkte aus konventioneller Landwirtschaft, muss sich dies ebenfalls auf den Verkaufspreis des Honigs auswirken.